Die Schüler der Elisabeth-Schlemmer-Grundschule waren eine ganze Woche lang künstlerisch tätig. Während unserer Kunstprojektwoche durften sich die Kinder Kunstwerke von „richtigen“, recht bekannten Künstlern ansehen.

Dazu machten sich alle vier Klassen auf nach Bayreuth ins Kunstmuseum. Dort nahm jede Klasse an einem Projekt teil. Die Erst- und Zweitklässler lernten den Maler Lyonel Feininger und einige seiner Werke kennen. Mit geometrischen Formenplättchen experimentierten sie zunächst in kleinen Gruppen. Die Aufgabe lautete: ein oder mehrere Gebäude sollten mit den Formen dargestellt werden. Anschließend bauten sie aus Holzwürfeln ein Haus oder ein anderes Bauwerk. Nun ging es in die Werkstatt. Dort sollten alle künstlerisch tätig werden. Mit Dreiecken, Quadraten, Rechtecken druckten sie kunterbunte Häuser und ganze Dörfer. Die fertigen Kunstwerke wurden stolz mit nach Hause genommen.
Die Dritt- und Viertklässler beschäftigten sich mit Eugen Gomringer.
Alle betrachteten das Werk „aeiou“ von Gomringer. In dieser Darstellung verbindet der Künstler bildnerische und poetische Elemente. Anschließend bauten sie das Werk in Gruppen mit Holzwürfeln nach. Die Gruppen mussten sich dabei auch untereinander absprechen. Aus den einzelnen Teilen sollte nämlich ein symmetrisches Ganzes entstehen. Nun vertonten sie dieses Werk noch und durften es mit Tonpapier in der Werkstatt nachgestalten und zu uns an die Schule mitnehmen.
Als Kontrastprogramm besuchten die Kinder entweder noch das Urweltmuseum oder das Neue Schloss.
Krönender Abschluss war dann eine kleine Wanderung durch den Park der Eremitage mit der Märchenfrau Andrea. Sie wusste durch ihre sehr anschaulichen und lebhaften Erzählungen die kleinen Zuhörer und auch die begleitenden Eltern in ihren Bann zu ziehen. Das Märchen von der Kuh Gänseblume, die Geschichte von der Prinzessin Goldhaar, eine Erzählung von der Riesin Gruseldis, ein recht gruseliges Märchen vom Knochenpalast und eine Mitmachgeschichte vom König Grrr entführte die Kinder in eine fantastische, märchenhafte Welt und ließen die Zuhörer sogar das schlechte Wetter vergessen.
Recht ausgefroren und etwas müde, aber glücklich und zufrieden machten sich dann alle wieder auf die Rückfahrt nach Stammbach.

Margot Zapf

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